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Cluster-Kopfschmerz  ist ein primärer Kopfschmerz. Der Schmerz tritt also ohne bekannte Ursache und somit auch ohne bisher identifizierbare, krankhafte Veränderung anatomischer Strukturen auf.

Nach bisherigem Verständnis ist das Betroffensein durch die Krankheit Cluster-Kopfschmerz im Wesentlichen schicksalhaft.

 

Cluster-Kopfschmerz weist Ähnlichkeiten mit der Migräne auf, ist  aber als sehr viel schmerzhafter. .

 

 

Viele Namen - uralte Höllenqual

Das Leiden ist seit Jahrhunderten bekannt. So sind diesem einst unverstandenen Schmerzsyndrom im Laufe der letzten Jahrzehnte zahlreiche Bezeichnungen zugefallen (Z. B. Histamin-Kopfschmerz / Bing-Horton-Syndrom).  

Nach gültiger internationaler Namensgebung spricht man jetzt von "Cluster Headache" (Cluster-Kopfschmerz). Diese Bezeichnung nimmt Bezug auf das „gruppenweise“ Auftreten der Schmerzattacken im Laufe der Jahre.

Aus noch unbekannten Gründen richtet sich dieses Leiden nach einer „biologischen“ Uhr und ist gerade dadurch stark charakterisiert. Einzelne Attacken treten meistens fahrplanmässig auf, tagsüber oft um die Mittagszeit und/oder nachts kurze Zeit nach dem Einschlafen, gekoppelt an den Schlafrhythmus.

Aber auch das Auftreten wiederholter Attacken als „Cluster“, also als Schar oder Schwarm, mit immer wiederkehrenden, manchmal täglich wiederholten Krisen, während Wochen und Monaten, gefolgt von monate- oder jahrelangen Pausen, widerspiegelt eine naturhafte Zeitgebundenheit. Die Cluster-Attacken erscheinen vorzugsweise im Frühling und im Herbst.

 

 

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